Das Tafelsilber-Syndrom!
In fast jedem deuteschen Haushalt befinden sich irgendwelche Schätze, beispielsweise ganz besonderes Geschirr, Silberbesteck oder wertvolle Gläser und Karaffen. Und die schönen Sachen bleiben die meiste Zeit in den Schubladen und Schränken liegen und werden nur zu ganz besonderen Anlässen herausgeholt.

Da haben diese Menschen nun etwas so Schönes, aber sie nutzen es nicht. Lieber wird altes Besteck, Geschirr und Gläser benutzt, zerkratzt und unansehnlich – ganz so, wie es die Ärmsten der Armen machen müssten.
Im übertragenen Sinne bedeutet dies:
Ich habe Wertvolles versilbertes Besteck, aber ich bin es mir nicht wert, diesen Reichtum jeden Tag zu geniessen. Wenn ein äusserer Anlass wichtig genug erscheint, dann hole ich die wertvollen Dinge mal ans Tageslicht, nicht für mich, sondern für die anderen. Ansonsten fresse ich lieber aus dem Blechnapf.
Falls Ihr auch zu diesen Menschen gehört, dann macht doch mal ein Experiment:
Nutzt mal für die nächsten 4 Wochen das beste Tafelsilber, das Ihr habt und zwar morgens, mittags, abends, jeden Tag. Und achtet mal darauf, was das mit Euch macht. Am Anfang ist es vielleicht etwas ungewohnt, doch schnell gewöhnt sich das Unterbewusstsein an den neuen Wohlstand und produziert Wohlgefühl. Ganz nebenbei habt Ihr damit einen Schritt in Richtung Wohlstandsbewusstsein gemacht.
Nach den 4 Wochen könnt Ihr dann ja wieder ins Armutsbewusstsein zurück gehen und wieder aus dem Blechnapf essen.
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